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Sayy: 567 - 20.08. - 20.09.2018 Son sayý için týklayýn
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Experimentieren, erleben und mitfühlen

 
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Eine schallisolierte Zelle für brüllende Kinder: Dieser heimliche Traum vieler Eltern ist in der neuen Ausstellung im Edwin-Scharff-Kindermuseum Wirklichkeit geworden – zur Freude der Kinder übrigens, denn die dürfen da drinnen nicht nur, sie sollen sogar so laut brüllen, wie sie nur können. Wenn sie dabei auf den dicken roten Knopf drücken, wird gemessen, wer am lautesten ist.

"Hör mal, wer da guckt" heißt die Mitmachausstellung "zum Hören, Sehen und Staunen", mit der das Edwin-Scharff-Museum nach anderthalbjähriger Umbaupause wieder eröffnet hat. Sie besteht aus 13 Stationen der sehr naturwissenschaftlichen ausgerichteten Ausstellung "Hör hör! Schau Schau!" aus dem Zoom Kindermuseum in Wien und zwölf eigenen, in denen die Verbindung vom Sinneseindruck zur Gefühlswelt hergestellt wird. Die eigene Empathiefähigkeit lotet zum Beispiel aus, wer sich an dem Klingelschild eines Hochhauses durch die Etagen fragt: Ich kann tatsächlich hören, wie sich der Mensch am anderen Ende gerade fühlt – fröhlich, traurig, ängstlich oder wütend. Wer schon lesen und gar Fremdsprachen kann, dem helfen auch die Namen auf den Schildern – zum Beispiel Sally Sad oder Dennis Depri - weiter.

Sprachenfans werden auch am "Weltempfänger" Ihre Freude haben: Auf einer großen Weltkarte sind zehn Kopfhörer verteilt, aus denen Radiosender aus aller Welt (über Internet) live zu hören sind – allerdings nicht unbedingt aus der Region, in der die jeweilige Buchse steckt.

Wie stark Musik die eigene Gefühlswelt beeinflusst, erlebt, wer sich in der "stillen Disco" die Kopfhörer aufsetzt – und noch mehr, wer dabei nur zuschaut: Wie der Kopfhörerträger auf einmal fröhlich zu tanzen beginnt, während sich beim Zuschauer ja gar nichts verändert! Dem Schall buchstäblich sichtbar macht eine umgedrehte Glocke, bis zum Rand mit Wasser gefüllt. Ein paar kräftige Schläge mit dem Gummihammer auf den Rand – die Glocke dröhnt und das Wasser kräuselt sich rhythmisch. Ein lustiges Modell aus Alltagsgegenständen stellt den Weg des Schalls von der Quelle (Tennisbälle, die an einen Gong schlagen) bis zum Hirn (einer Walnusshälfte) dar. Ein ganzer Raum voller Gruscht lädt zum Experimentieren und Selberbauen von Geräuschquellen ("Instrumenten") ein, und an zwei Stationen kann die Schallübertragung durch lange Röhren erlebt werden.

Ähnlich vielfältig sind die Experimente zum Thema Sehen – vom Prisma-Schatten in verschiedenen Farben über das Ausprobieren verschiedener Dioptrien-Linsen bis zur elektronischen Lupe, die Haut und Gewebe zu faszinierenden Landschaften vergrößern.

Der große Andrang, der auch nach dem Eröffnungswochenende kaum nachgelassen hatte, zeigt deutlich, wie sehr die Region ihr Kindermuseum vermisst hat – und wie froh alle sind, dass es nun endlich wieder da ist. Info: Die Ausstellung "Hör mal, wer da guckt" ist noch bis zum 15. September im Edwin-Scharff-Museum am Petrusplatz in Neu-Ulm zu sehen. www.edwinscharffmuseum.de
"Foto: Martina Dach/esm"
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2018-07/01-Sayý-565
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