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Sayy: 566 - 19.07. - 20.08.2018 Son sayı için tıklayın
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"Als Bauer muss man echt viel wissen"

 
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"Als Bauer muss man echt viel wissen", staunt der zehnjährige Jonas. Die vielfältigen Funktionen der Maschinen waren schon faszinierend, aber die Zusammenhänge zwischen Bodenbeschaffenheit, Wetter und Pflanzenwuchs, die vielen verschiedenen Getreidesorten, die sich auf den ersten Blick so ähnlich sehen und doch in jedem Stadium charakteristisch voneinander unterscheiden, scheinen ihm eine Wissenschaft für sich. Als er es schließlich geschafft hat, jede Pflanze richtig zuzuordnen, ist er sichtlich stolz. In der Interessengemeinschaft "Lernort Bauernhof" haben sich Bauernhöfe zusammengeschlossen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, "den Leuten die Bedingungen nahezubringen, unter denen unsere Nahrung entsteht." Dazu bilden sich die Bäuerinnen oder Bauern regelmäßig pädagogisch weiter. Schulklassen können pro Jahr einen oder zwei Projekttage zu verschiedenen Themen auf einem "Lernort-Bauernhof" absolvieren. Da das Programm bezuschusst wird, kostet es die Schule und die Schüler nichts.

Ein Erlebnis ist es allemal, und auch die Lehrkräfte können dabei so manche Überraschung erleben. "Eine Lehrerin", erinnert sich die Bäuerin und Bauernhofpädagogin Margit Aberle aus Essendorf/Staig, "hatte mich schon vor dem Besuch ihrer Klasse gewarnt, das sei eine furchtbar laute, ungezogene, unmotivierte Null-Bock-Klasse. Davon war bei mir aber rein gar nichts zu merken. Die haben geschafft und geschafft und nicht genug bekommen; zum Schluss haben sie sogar den Stall ausgekehrt; im Milchstall haben sie freiwillig das Verhältnis vom Milchaustauscher pro Liter Wasser ausgerechnet. Die Lehrerin war völlig baff. "

Das Geheimnis ist eigentlich keines: "Die Kinder dürfen an jeder Station etwas selber machen; die müssen einfach immer was tun", sagt Margit Aberle. "Theorie langweilt sie natürlich; das haben sie in der Schule schon den ganzen Tag." Das erste, was die Kinder bei ihr lernen, sind Regeln: Nicht allein zu den Tieren, keine Türen öffnen, leise sein im Stall, die Gruppe bleibt zusammen, Tiere nicht füttern (nur nach Absprache), nicht alleine auf die Maschinen setzen. "So ein Bauernhof ist ja auch nicht ganz ungefährlich", betont sie. "Die Tiere sind groß, Kühe sind keine Streicheltiere, und vom Heustock kann man runterfallen. Unseren eigenen Kinder würde da nichts passieren, die kennen das, aber die Stadtkinder haben das ja noch nie gesehen und können gar nicht damit umgehen." Ein Kind habe mal auf dem Misthaufen herumgeturnt. "Passiert ist ihm nichts", erinnert sich Margit Aberle schmunzelnd, "aber nachher wollte ihn keiner mehr im Auto mitnehmen."

Sie würde sich wünschen, dass mehr Schulklassen auf die Bauernhöfe gingen "und dass auch die Lehrer rauskommen und sich was im echten Leben anschauen. Das ist ganz anders, als wenn man es nur auf einem Bild sieht."
Info: www.lob-bw.de, www.lernort-bauernhof.de, www.ig-bauernhof-erleben.de
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2018-06/02-Sayı-564
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