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Sayy: 576 - 13.12. - 29.12.2018 Son sayý için týklayýn
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Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Einschulung?

 

Moritz wird im November sechs Jahre. Nun stellt sich die Frage, wann wir ihn einschulen. Fast alle seiner Freunde kommen im Herbst in die Schule. Moritz will unbedingt, aber ich bin einfach unsicher. Er kann schon sehr gut rechnen und interessiert sich für Buchstaben. Ich möchte nicht, dass er sich das letzte Jahr im Kindergarten langweilt, gleichzeitig ist er auch ein ängstliches Kind.
Bei den Schuleintrittsuntersuchungen werden die kognitive, sprachliche und motorische Entwicklung und die soziale emotionale Entwicklung der Kinder untersucht.

Oft stellen sich aber Eltern die Frage, ist mein Kind wirklich schulfähig – wird es im Herbst sich so entwickelt haben, dass es mit den Anforderungen der Schule zurechtkommt? Lieber etwas zu früh oder doch ein Jahr später einschulen?

Diese Unsicherheit ist mehr als verständlich. Die Frage des Einschulungstermins hat letztlich nicht nur für die 1. Klasse, sondern für die gesamte Schulzeit Folgen. Auch kann die Entscheidung – einmal getroffen – nicht einfach zurück genommen werden.

Was bedeutet es im Alltag, ein Kind früher einzuschulen? Wird ein Kind früh eingeschult, dann wird es zu den jüngeren Schülern in der Klasse gehören. Es wird ein Jahr früher mit dem Schulbus in die weiterführende Schule fahren, es wird erst später als die Schulkameraden in einen Film ab 12 Jahren gehen können. Es wird ein Jahr früher mit der Schule fertig sein.

Wichtige Fragen sind aus meiner Sicht: Findet mein Kind in der Gruppe älterer Kinder seinen Platz? Wie geht mein Kind mit Enttäuschungen um? Wie selbständig ist mein Kind? Wie viel Zeit braucht mein Kind im Moment zum Spielen? Die Entscheidung kann letztlich nur individuell mit genauem Blick auf das einzelne Kind getroffen werden.

Hier hilft der Austausch mit Menschen, die bisher Ihren Sohn oder ihre Tochter erlebt haben: den Erzieherinnen in der Kindertageseinrichtung, der Kinderärztin, dem Fußballtrainer, der Tagesmutter.

Dabei geht es darum, vielleicht auch sehr unterschiedliche Einschätzungen zu hören und gelten zu lassen. Ein Kind, das zu Hause sehr ausgeglichen ist, ist vielleicht in der Gruppe beim Wettkampf sehr angespannt. Ein Kind, das in Begleitung der Eltern gar nicht redet, ist in der Kita unter Gleichaltrigen aufgeschlossen.
Die Eltern stehen in der Verantwortung
– denn Kinder sehen nicht alle Folgen Und natürlich ist es auch wichtig, was Ihr Sohn oder Ihre Tochter zur Einschulung sagt. Meist wollen die Kinder allerdings in die Schule, ohne überhaupt die Konsequenzen einschätzen zu können. Schule heißt groß werden und vieles von der Welt erfahren. Vorschulkinder begeistert vielleicht schon alleine die Kindergarten-Übernachtung als Abschlussritual und das Schultüten-Basteln. Schule heißt aber auch, früh aufstehen, obwohl man noch müde ist, Aufgaben erledigen, die einem langweilig vorkommen, abwarten, weil andere dran sind. Diese Anforderungen haben die Kinder meist nicht im Blick, wenn sie unbedingt in die Schule wollen. Darum sind hier die Eltern in der Verantwortung: Sie überblicken als Erwachsene, was der Schuleintritt für das Kind im Alltag bedeutet. Sie kennen ihr Kind und wissen, wie es mit dem Leben umgeht.

Gleichzeitig greifen Eltern oft auf die eigene Schulerfahrung zurück, um die Frage der Einschulung zu entscheiden. Aber natürlich sind die Kinder anders als ihre Eltern und die Schule hat sich verändert.

Kurzum: Den Kindern helfen Eltern, die aufgeschlossen verschiedene Meinungen von Menschen anhören, die das Kind kennen und einschätzen können und mit ihrem Eindruck vom eigenen Kind vergleichen. Dies ist eine gute Grundlage, um eine Entscheidung für den passenden Einschulungstermin zu treffen.

Für meine Kinder war mir wichtig, die sozialen Fähigkeiten mehr als das Können von Buchstaben und Zahlen bei der Entscheidung des Schuleintritts zu gewichten. Mit Gleichaltrigen und Lehrern im Schulalltag zurecht zu kommen, entlastet Kinder und ist eine Voraussetzung, um Leistungsanforderungen zu bewältigen.

Wenn Eltern sich entschieden haben, ist es wichtig zu dieser Entscheidung optimistisch zu stehen. Sätze wie „Hoffentlich kommst du in der Schule mit!“ und „Vielleicht bist du doch noch zu klein!“, verunsichern Kinder.

Lassen Sie Ihren Kindern Zeit sich in der Schule zurechtzufinden, wissend dass „ein Schulkind sein“ viele neue Anforderungen und Veränderungen für die Kinder mit sich bringt. Gelassenheit und das Vertrauen der Eltern in die Fähigkeiten ihrer Kinder helfen Vorschulkindern, damit sie neue Entwicklungsschritte gehen können.
Erziehungsberatung

Die Diplom-Psychologin Bettina Müller vom Kinderschutzbund Ulm/Neu-Ulm beantwortet in „Kinder in der Stadt“ gerne Ihre Fragen rund um die Erziehung, selbstverständlich ohne Namensnennung. Rufen Sie einfach in der Redaktion an: Telefon 0731/9774620.
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