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Sayy: 560 - 12.04. - 26.04.2018 Son sayý için týklayýn
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Hockeyspieler sind eine große Familie

 
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Ihr Sport erfährt viel weniger Aufmerksamkeit als Fußball oder Basketball; trotzdem oder gerade deswegen sind die Hockeyspieler eine eingeschworene Gemeinschaft. "Wir sind wie eine große Familie", betont der Sascha Heinrich, der die Abteilung seit zweieinhalb Jahren sportlich leitet und hauptamtlich trainiert, "und unterstützen uns gegenseitig nicht nur sportlich, sondern auch im Alltag."

Zum Gemeinschaftsgefühl trägt sicher bei, dass die Jugendturniere für Mädchen- und Buben-Mannschaften gemeinsam stattfinden und dass bei den zahlreichen geselligen Veranstaltungen alle zusammenhelfen. "Hockeyabteilungen haben immer einen familiären Charakter", bestätigt Beate Köhler, die als stellvertretende Abteilungsleiterin für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist: "Ich war schon in Hamburg, Berlin und anderen; es ist überall gleich: Die Hockey-Familie kümmert sich, hilft bei der Suche nach einer Wohnung oder einem Arbeitsplatz, packt beim Umzug mit an und organisiert auch mal Nachhilfe für die Kinder."

So familiär gehe es vielleicht auch deswegen zu, "weil Hockey fast überall auf der Welt ein reiner Amateursport ist", vermutet Beate Köhler. "In anderen Sportarten ist der Erfolgsdruck größer", stimmt Trainer Heinrich zu. "Bei uns werden Trainer nicht gleich entlassen, nur weil sie einmal absteigen." Gerade weil Hockey nicht den Glamour hat, bietet es allen, die Freude daran haben, eine Heimat. Es gibt immer eine zweite Mannschaft und Training für die nicht so Ehrgeizigen und zusätzlich viele Rahmenangebote wie gemeinsames Radfahren, Schwimmen, Grillen und Wochenendcamps.

Hockey ist übrigens nicht das Gleiche wie Eishockey, betont Sascha Heinrich: "Das ist gar nicht zu vergleichen. Hockey ist bei weitem nicht so körperlich wie Eishockey. Die beiden Sportarten sind so weit voneinander entfernt wie Ostern von Weihnachten." Das "Körperlose" mache Hockey gerade auch für Mädchen besonders attraktiv, erklärt Heinrich: "Fouls sind streng verboten. Den Gegner reinlegen geht nur über Körpertäuschung und Tempo. Ich muss also kreativ sein und Lösungen entwickeln, die komplett über die Technik gehen – nur mit dem Ball. Da wir mit Stock und Ball arbeiten, ist es eine sehr schnelle und technische Sportart. Man muss das Körpergefühl über den Stock an den Ball bringen."

Die perfekte Sportart ist Hockey für ein Kind, das schnell und wendig ist ("Man läuft sehr viel"), eine gute Auge-Hand-Koordination hat ("Das sieht man daran, dass es gut fangen kann") und Mannschaftssportarten mag, zählt Heinrich auf. "Aber auch wenn keins dieser Talente da ist, kann das Kind am Hockey Freude haben; da nimmt es halt das soziale Umfeld mit." Spott oder andere Demütigungen braucht es von den besseren Spielern nicht zu befürchten, betont der Trainer: "Mir ist es sehr wichtig, dass die Spieler einander mit Respekt behandeln." Soziales Verhalten sei im Teamsport "unheimlich wichtig", sagt Sascha Heinrich. "Ich erwarte von meinen Kindern, dass sie erkennen: dieser Spieler ist nicht so schnell, da muss ich mich anpassen und ihn langsamer anspielen." Sollte beim Training dennoch irgend etwas im Argen sein, "dann unterbrechen wir auch mal und führen erstmal ein Gespräch." Umgekehrt unterstütze der Verein seine Mitglieder auch, wenn es in der Schule oder privat mal nicht so gut läuft: "Dann sorgen wir gezielt für Erfolgserlebnisse."

Im Kinderbereich hat Heinrich dafür gesorgt, dass es gar keine Tabellen mehr gibt: "Die Kinder sollen einfach Spaß am Turnier haben. Wir wollen ihnen schlicht Freude am Spiel und eine sportliche Grundausbildung vermitteln." Da werden viele Übungen gemacht, die die Koordination schulen, wie Rückwärtslaufen oder auf einer Bank balancieren, "da man im Hockey alle Sinne braucht."

Eine Trainingsstunde dauert bei den Kleinsten 60 bis 75 Minuten inklusive Umziehen, Aufbauen und Trinkpause, bei den Jugendlichen 90 Minuten, bei den Erwachsenen zwei Stunden. Ab dem Grundschulalter werden zwei Trainingstermine pro Woche angeboten, die dürfen, müssen aber nicht beide wahrgenommen werden.

Drei Vorurteile gegenüber Hockey möchte Beate Köhler gern ausräumen. Das eine: "Hockey gilt als teuer und elitär. Aber die Ausrüstung besteht für die normalen Spieler – mit Ausnahme des Torwarts – aus Hockeyschläger, Schienbeinschonern, Zahnschutz (ein Plastikteil für fünf Euro) und normaler Sportkleidung, im Winter für die Halle vielleicht noch Handschuhe, weil der Ball sehr hart sein kann."

Das zweite: "Wegen der Schutzkleidungsstücke – vor allem beim Torwart – halten viele Leute Hockey für gefährlich. Das ist es aber nicht. Die AOK und die TKK haben in einer Studie sogar festgestellt, dass Hockey die ungefährlichste Mannschaftssportart ist, weil Fouls bei uns sehr streng geahndet werden und deshalb kaum vorkommen."

Das dritte: "Manche Eltern befürchten Haltungsschäden, weil die Kinder sich doch so bücken müssten. Das stimmt aber nicht. Krümmen tun sich nur Leute, die nie Hockey gespielt haben. Wir lehren die richtige Haltung und bauen die nötigen Muskeln auf: Gute Bauchmuskeln stützen den Rücken."

Am besten sollten Eltern es einfach mal selbst ausprobieren, schlägt Beate Köhler vor. "Sie dürfen jederzeit mal bei einer der Erwachsenen-Freizeitmannschaften reinschnuppern; die sind das ganze Jahr auf dem Feld."

Info: Hockey hat in Ulm eine fast hundertjährige Tradition. Auf dem Hockeyplatz hinter dem Schwimmbad bei der Gänswiese kann jeder auch ganz spontan Hockey spielen, wenn nicht gerade Mannschaftstraining ist. Im Winter wird in der Halle trainiert. Schnuppertraining ist jederzeit möglich. Wer will, kann sich einen Gutschein dafür im Internet von der Abteilungsseite herunterladen, auf der auch die Trainingszeiten aufgelistet sind: https://ssvulm1846.de/hockey/home/
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