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Sayy: 576 - 13.12. - 29.12.2018 Son sayı için tıklayın
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Mit dem Fahrrad zur Schule

„Weißt Du was, Mama? Radfahren macht fröhlich!“, erklärte mir unvermittelt mein 7-jähriger Sohn, als ich ihn mit dem Fahrrad zur Schule begleitete...

 
„Weißt Du was, Mama? Radfahren macht fröhlich!“, erklärte mir unvermittelt mein 7-jähriger Sohn, als ich ihn mit dem Fahrrad zur Schule begleitete.

Radfahren macht Freude, Bewegung tut gut. Nur wieso kommen so wenige Schülerinnen und Schüler mit dem Rad zur Schule, auch wenn es die Verkehrssituation erlauben würde? An den meisten Grundschulen wird das Fahrradfahren leider nicht gefördert. Auf Elternabenden der 1. Klasse ist oft genug zu hören: „Vor der Radfahrprüfung dürfen Schüler nicht allein mit dem Fahrrad zur Schule kommen.“ Oder „Schüler sind auf dem Schulweg nicht versichert, wenn sie das Fahrrad nehmen.“ Tatsache ist, dass alle Schüler auf dem direkten Weg zur Schule in der gesetzlichen Unfallversicherung versichert sind, gleichgültig, welches Verkehrsmittel sie nutzen. Und die Radfahrprüfung ist keine vorgeschriebene Erlaubnis zum Fahren eines Fahrrads. Allein die Eltern entscheiden, abhängig von der Entwicklung des Kindes und der Verkehrssituation, wann ihr Kind allein zur Schule fahren kann.

Kinder sind dem Verkehrsgeschehen anfangs nicht gewachsen. Sie brauchen Übung. Daher empfiehlt es sich, Rad fahrende Kinder in den ersten Schuljahren zu begleiten und sie immer wieder auf Gefahrensituationen, Vorfahrtsregeln usw. hinzuweisen.

Ab der 3. Klasse durften unsere Kinder allein mit dem Fahrrad zur Schule fahren. Die Radfahrprüfung in der 4. Klasse bestanden sie dank der jahrelangen Übung mit Leichtigkeit.

Die größte Gefährdung auf dem Schulweg ging übrigens von den Elterntaxen aus, die Tag für Tag den Eingangsbereich der Schule zuparkten. Katrin Voss-Lubert, ADFC KV Ulm/Alb-Donau
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2017-09/01-Sayı-544
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