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Sayy: 566 - 19.07. - 20.08.2018 Son sayý için týklayýn
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Wo mehr Gewicht von Vorteil ist

Wer mehr Kilo mit sich herumschleppt, kommt schneller aus der Puste...

 
Wer mehr Kilo mit sich herumschleppt, kommt schneller aus der Puste. Deshalb machen Joggen, Ballallspiele und Sprungsportarten in der Regel wenig Freude. Um direkt die Ausdauer zu trainieren, ist Radfahren – draußen oder auf dem Heimtrainer – günstiger, weil die Gelenke nicht belastet werden. Besonders das Schwimmen wird empfohlen, denn der Auftrieb des Wassers bringt sofort eine spürbare Entlastung für den gesamten Halteapparat. Ein normales Hallen- oder Freibad motiviert übrigens zu mehr Bewegung als ein Freizeitbad, weil es kaum Ablenkungen wie Rutschen, Solarien oder Snackbars gibt. „Auf jeden Fall darf der Sport nicht leistungsorientiert sein, das Kind soll nicht überfordert werden“, betont der Kinderarzt Dr. Robert Jungwirth. „Es muss ein bisschen Spaß machen – und die Eltern müssen mitmachen. Das gute Vorbild ist durch nichts zu ersetzen!“ Ganz wichtig seien außerdem immer wieder Erfolgserlebnisse. Sie spornen nicht nur zu weiterem Training an, sondern geben auch dem Selbstbewusstsein Auftrieb, das gerade bei dicken Kindern meist erheblich unter alltäglichen Niederlagen und Hänseleien sehr gelitten hat. Genau diesen Leitlinien folgen die Taekwondo-Kurse des Physiotherapeuten Daniel Hipp in Ulm und Erbach. Er findet diese Kampfkunst geradezu ideal für schwergewichtige Menschen: „Taekwondo ist sehr gelenkschonend, weil man nicht rennen muss wie beim Fußball. Zudem haben wir gedämpfte Böden.“ Er verzeichne regelmäßig „echt gute Erfolge bei Adipositas-Kindern“. Die Kombination aus Kraft- und Ausdauertraining mache diesen Sport besonders effektiv. Das Beste daran sei jedoch der „hohe Motivationsfaktor“, erklärt Hipp: „In Team- und Ballsportarten haben sie oft das Defizit, dass sie nicht so schnell sind und nicht mithalten können. Bei uns“, sagt Hipp, „findet dieser Vergleich nicht statt. Es wird nicht aussortiert. Jedes Kind wird für seine persönliche Leistung gelobt. Jedes Kind kann etwas Besonderes. Wir bringen ihnen bei, wie sie ihren Körper bewusst einsetzen können. In der Kampfstellung spüren sie die Spannung ihres Körpers, und bei dem dazu erforderlichen festen Stand haben schwere Kinder sogar einen Vorteil: Die lassen sich nicht so leicht umschmeißen.“ Diese Eigenschaft ist auch im American Football von Vorteil: „Die reine Körpermasse ist da ein echter Erfolgsfaktor“, weiß Daniel Hipp. „Schwerere Jungs sind dort wirklich willkommen und werden total positiv ins Team integriert. Ähnlich wie bei Kampfkunst machen die viel Krafttraining. Das baut Muskelmasse auf. Je mehr Muskelmasse ein Körper hat, desto mehr Kalorien verbrennt er – und zwar auch im Ruhezustand, also 24 Stunden am Tag.“ Körpertraining in Reinkultur wird bekanntlich in Fitness-Studios betrieben. In den modernen gesundheitsorientierten Zentren ist das Training schon ab etwa zwölf Jahren möglich – und auch sinnvoll, wie Dr. Jungwirth bestätigt, denn dort sind die Risikofaktoren der klassischen „Muckibuden“ wie falsches Einstellen oder „Reißen“ der Gewichte, unangepasste Abstände und falsche Bewegungsabläufe durch computergesteuerte Geräte ausgeschaltet. Der Trainierende bekommt seine Aufgabe am Bildschirm angezeigt und versucht, ähnlich wie bei einem Computerspiel, in der Spur zu bleiben oder sogar wie „Pacman“ die roten Punkte auf der Bahn mit zu erwischen. Zugleich werden durch die digitale Führung die Erfolge nicht nur messbar, sondern auch vergleichbar: Eine App verzeichnet nicht nur minutiös die eigene Leistung, sondern vergibt dafür auch Punkte, die in einem Ranking mit allen anderen im selben Studio Trainierenden aufgeführt werden. „Jungs packt das manchmal richtig“, hat Dr. Jungwirth beobachtet, „bei denen klappt das oft.“ Gerade der Wettbewerb motiviere ihren Sohn sehr, berichtet eine Mutter. Schon mehrmals habe der sich beim Blick aufs Handy ereifert: „Jetzt hat der Martin fünf Punkte mehr als ich, da muss ich diese Woche unbedingt nochmal ins Training!“
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2017-06/02-Sayý-540
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